Kurz-Informationen

Dentalblog

Beiträge der Kategorie Technologien

ULTRASONIC Gildemeister – die Innovation

15.01.10 um 23:55 von Thomas Paul

“Hartbearbeitung von fortschrittlichen Materialien durch Ultrasonic-Schleifen, -Bohren und -Fräsen auf CNC Maschinen.

Durch die Ultrasonic – Bearbeitungsspindel von Gildemeister wird die “mechanische“ Kraftbewegung in Form einer oszillierenden Schwingung transformiert.

Durch die Ultraschall-Spindel wird die Schwingung auf das Diamantwerkzeug übertragen und die Rotatationsbewegung des Bearbeitungswerkzeuges mit einer zusätzlichen Bewegungskinematik in achsialer Richtung überlagert. Bei einer Nennfrequenz von 20 kHz pulsiert das Diamantwerkzeug 20.000 mal pro Sekunde.

> 5-Achs-Präzisionsmaschine für alle DENTAL-Indikationen in allen Materialien
> Kompakt mit nur 2 m2 Grundfläche, Maschinenabmessungen B x H: 800 x 1.800 mm (passt durch 80 cm Standardtür)
> Integrierter Schwenkrundtisch (4. / 5. Achse im Standard) mit Torque-Technologie, -20° / +120° Schwenkbereich
> HSK-25-Spindel mit 42.000 min-1 im Standard
> Integration einer Blas- / Absaugeinheit an der Spindel*
> Automatisierbar mit kleiner integrierter 4-fach-Rondenautomatisierung PH 2 I 4* oder alternativ mit Linearmagazin PH 2 I 120*

(Integration von 12 Ronden / 80 Blöcken / 120 Fertigteilespeichern) für die mannlose Fertigung im Mehrschicht-Betrieb
> Bedienerfreundliche CNC-Steuerung Siemens 840D solutionline

gildemeister-ultrasonic.jpg

Dabei extrahiert das Werkzeug in longitudinaler Richtung und zieht sich anschließend wieder zusammen. Bei der Ausdehnung des Werkzeuges werden Kleinstpartikel aus der Werkstückoberfläche geschlagen. Die Rotation des Werkzeuges und die Innere Kühlmittelzufuhr durch die Werkzeugmitte gewährleisten ein optimales Entfernen der abgetragenen Werkstückpartikel aus der Wirkzone.

gildemeister.jpg

Die kontinuierliche Kontakt-Unterbrechung zwischen Werkzeug und Werkstück führt dabei zu wesentlich geringeren thermischen Belastungen gegenüber konventionellen Verfahren und schont Werkzeug und Werkstück. Durch diese geringen Prozesskräfte können bis zu 2-fach längere Werkzeugstandzeiten und eine deutliche Reduzierung der Tiefenbeschädigungen im Material erreicht werden.” Nähere Information Text & Bild Gildemeister mehr dazu unter www.Gildemeister.com
Erstmals im dentalblog am 15.Mai 2006

Zum Seitenanfang

Kategorie(n): Technik, Technologien, Z NEWS |

Ceramill Das “Schweizer Messer” für die CAD CAM Technik Teil II

22.12.06 um 12:01 von Thomas Paul

am 01.12.2006 konnte ich mir die Funktionweise des Ceramill Base Zirkonfräsgerätes der Firma Amann Girrbach persönlich ansehen. Das Gerät macht optisch und von der Verarbeitung her einen sehr soliden Eindruck.

ceramill_340x270-1.jpg

Der Einführungskurs ging über zwei Tage, der Kursleiter Herr ZTM Ginger verstand es durch seine bildliche Sprache die Handhabung dieser Technik und den daran beteiligten Geräten verständlich und humorvoll zu vermitteln. Ohne diesen Kurs wäre ein erfolgreiches Arbeiten kaum möglich.

ceramill_340x270-2.jpg

Ich habe eine viergliedrige Brücke 21K 22B 23B 24K modelliert und im Anschluß auf der Ceramill Fräsmaschine in Zirkon umgesetzt. Hierbei fiel mir die “fühlbare Präzision” mit dem man das Gerät sehr leichtgängig führen kann besonders angenehm auf.

Über Nacht wurden die ca 40 Zirkonteile im Ofen gesintert und am darauffolgenden Morgen an die Kursteilehmer übergeben. Nach einer ca. fünfminütigen Aufpassarbeit der Brücke auf das Modell hatte ich ein sehr gutes Passungsergebniss von dem sich auch die übrigen Kursteilnehmer überzeugt fühlten. Als Pluspunkt der für dieses System spricht empfand ich das man den Vergrößerungsfaktor von 20% bis 26 % variieren kann.

Weitere Infos unter Ceramill base von Amann & Girrbach

Kategorie(n): Technik, Technologien |

Das “Schweizer Messer” für die CAD CAM Technik

1.10.06 um 15:05 von Thomas Paul

im zahntechnischen Labor ist noch nicht erfunden worden! Aber, um Konstruktionen anfertigen zu können die sich am Computer aufgrund von Softwarebeschränkungen nicht bzw. umständlich herstellen lassen, gibt es eine formschöne Alternative mit Namen ” CeraMill base”.

Das Ceramill base von Amann & Girrbach Kopierfräsgerät ermöglicht all die Konstruktionen aus Zirkonoxid kostengünstig umzusetzen, die man als Kopiervorlage modellieren kann. Das Gerät könnte vorraussichtlich Ende September beim Hersteller erhältlich sein.

Kategorie(n): Technologien, Zahntechniker |

Dentaltechnik als Vorreiter für das e-Manufacturing

8.09.06 um 12:35 von Thomas Paul

von Metallprodukten

“Die saubere Alternative

Das Schichtbau-Verfahren Direktes Metall Laser-Sintern (DMLS) entstand einst als Methode des Rapid Tooling und Rapid Prototyping. Über mehrere Innovationsstufen hinweg hat es sich inzwischen weiter entwickelt zur Schlüsseltechnologie für e-Manufacturing, der schnellen und kostengünstigen Direktproduktion auf der Basis elektronischer Daten. Die Firma Sirona nutzt das Laser-Sintern zur Herstellung individualisierter Serienprodukte aus Metall. Seit April 2006 fertigt der Konzern mit dem Verfahren Zahnersatz aus einer speziellen Kobalt-Chrom- Legierung und steigert so die Effizienz von Dentallabors.”

zur zitierten Webseitel www.innovations-report.de

Kategorie(n): Technologien |

Schicht um Schicht zu neuen Zähnen

8.09.06 um 11:14 von Mammut

Beim Lasersinterverfahren wird pulverförmiges Ausgangsmaterial durch einen Laser gesintert oder aufgeschmolzen. Das pulverförmige Metall wird auf eine Teile -Plattform schichtweise aufgebracht.
Aus den gescannten Datensatz (STL - Format) des Patientenmodells wird der am Computer konstruierte Zahnersatz schichtweise erzeugt.

illu_bego1.jpg

Diese Schichten werden durch eine Ansteuerung des Laserstrahles entsprechend der Kontur des Zahnersatzes schrittweise in dem Pulverbett gesintert oder geschmolzen.

Schicht für Schicht erfolgt die Bearbeitung bei einer Dicke von 0,001 - 0,2 mm. Dadurch ist es möglich, auch komplizierteste Konturen zu erzeugen. Bei der Absenkung der Teile -Plattform stellt ein Pulverbehälter das Pulver für eine weitere Schicht zur Verfügung. Die Energie, die vom Laser zugeführt wird, wird vom Pulver absorbiert und führt zu einem lokal begrenzten Sintern oder Verschmelzen von Partikeln unter Reduktion der Gesamtoberfläche (Sintern).

In fortschrittlichen Dental-Laboren findet das Lasersinterverfahren der Firma BegoMedical zur Zahnersatzproduktion seit Jahren seine Anwendung.

illu_bego_logo_2.jpg

Zukunftig wird es sicher möglich sein neben Metallen auch Keramiken im Lasersinterverfahren zu verabeiten.

Weiterführende Informationen zum Lasersinterverfahren finden Sie auf der Seite des Frauenhofer Instituts

Zum Seitenanfang

Kategorie(n): Technologien |

Handliche Mikrowellen - Bohrmaschine

27.07.06 um 12:08 von Thomas Paul

“soll den Laserstrahl ersetzen und sich durch Beton und andere Materialien brennen.

Das Besondere ist die Nutzung von Mikrowellen, die durch eine Sonde gebündelt werden. Neue Bearbeitungsmöglichkeiten durch die “Mikrowellenbohrmaschine” könnte auch die Bearbeitung von Dentalwerkstoffen Zeit- und Kostengünstig beeinflussen. Als Ersatz oder Erweiterung für konventionelle Bohr - und Frässpindeln bei dentalen CAD CAM Systemen könnte diese Bohrmaschine ihren Einsatz finden.”

Blog_Mikrowellen_Bohrmaschi.jpg
(www.heise.de Bild: Science und Eli Jerbi)

Textquelle mehr unter www.wissenschaft-online.de und www.heise.de

Zum Seitenanfang

Kategorie(n): Technologien |